Fakultät für Betriebswirtschaft
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Human Resource & Management Education

Struktur

Das Cluster Human Resource & Management Education setzt sich zusammen aus:

Forschung

Die Forschung des Clusters Human Resource & Management Education beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Erforschung systematischer Prozesse und Bedingungen sowie Fördermöglichkeiten beruflichen Lehrens, Lernens und Entwickelns an verschiedenen Lern- und Arbeitsorten
  • Lehr-, Lern- und Entwicklungsprozesse effizient und effektiv zu gestalten - gerade auch im Hinblick auf geänderte Arbeitsplatzanforderungen und neue berufliche Tätigkeitsmuster
  • Systematische Betrachtung der Lehr-, Lern- und Entwicklungsprozesse nicht nur auf der Mikroebene, sondern auch im Kontext ihrer institutionellen, ökonomischen, politischen und kulturell-normativen Bedingungen
Der Fokus des Clusters Human Resource & Management Education (Wirtschaftspädagogik) liegt darauf, selbständige Persönlichkeiten zu entwickeln, die über ein reichhaltiges forschungsgestütztes Know-how zu beruflichen Bildungsprozessen verfügen und aktiv Verantwortung für ihre eigenen Lernprozesse über die Lebensspanne hinweg übernehmen – unter einer kognitiven, emotionalen, motivationalen, metakognitiven und sozialen Perspektive. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür gegeben, auch andere bei ihren Lernprozessen zu unterstützen.

Lehre

In der Lehre werden Veranstaltungen an zu folgenden Bereichen angeboten:

Wirtschaftspädagogik I

  • Verstärkt Inhalte der Betriebswirtschaftslehre
  • Generalistenausbildung oder Spezialisierung in den angebotenen Bereichen Accounting, Business Taxation, Digital Business, Finance & Insurance, Marketing & Strategy, Strategic Organization oder Technology & Innovation

Wirtschaftspädagogik II

  • Breite Konsolidierung der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre
  • Wahl und Vertiefung eines integrierten Nebenfaches aus den Disziplinen Deutsch, Sprache und Kommunikation Deutsch, Englisch, Mathematik sowie Evangelische oder Katholische Theologie. Dieses Nebenfach kann beispielsweise an einer beruflichen Schule unterrichtet werden.

Besonderheiten

Wirtschaftspädagogik kann im Bachelor und Master studiert werden. Es ist kein Lehramtsstudiengang.

Die Fragestellungen der Wirtschaftspädagogik sind auf ein hochdifferenziertes Tätigkeitsfeld bezogen: Sie reichen von der Berufsorientierung, der Berufswahl, der Berufsausbildungsvorbereitung, der beruflichen Erstausbildung im Rahmen des Berufsbildungsgesetzes (z.Z. ca. 52 anerkannte kaufmännische Ausbildungsberufe) sowie über verschiedene vollzeitschulische Bildungsgänge mit partiellen Möglichkeiten zum Erwerb allgemeinbildender und studienqualifizierender Abschlüsse bis hin zur beruflichen Weiterbildung in den verschiedensten Bildungsinstitutionen wie Schule, Betrieb und übergreifenden Bildungseinrichtungen.

Kennzeichnend für die berufliche Bildung ist die Auseinandersetzung mit dem dynamischen Wandel in der Berufswelt und deren komplexen institutionellen Systemen einschließlich der Herausbildung der hierfür erforderlichen Kompetenzen. Die Anforderungen an Wirtschaftspädagogen (Lehrkräfte, Ausbildende und Dozierende) in diesem Bereich sind durch häufige und oft unvorhersehbare Veränderungen sowie durch die wachsende Heterogenität der Lerngruppen und eine zunehmende Individualisierung geprägt. Eine Besonderheit des Studiums der Wirtschaftspädagogik ist, dass es neben einer Tätigkeit in Ausbildungsbetrieben auch weitere Tätigkeitsfelder eröffnet, wie z. B. in der Bildungsverwaltung, Bildungspolitik in Kammern, Verbänden und Ministerien, Personal-/Aus- und Fortbildungsmanagement, betriebliche Aus- und Weiterbildung, außerschulische Erwachsenenbildung, Bildungsberatung, Entwicklungshilfe, kaufmännische Tätigkeiten, leitende, planende, analysierende, forschende und beratende Tätigkeiten, die eine Kombination betriebswirtschaftlich-orientierter und pädagogischer Qualifikationen verlangen, oder auch Wissenschaft. Das Vorliegen eines Master-Abschlusses ermöglicht zudem auch den Zugang zu berufsbildenden Schulen als Äquivalent des 1. Staatsexamens sowie eines einjährigen Betriebspraktikums (oder einer einschlägigen Berufsausbildung) durch die Aufnahme des Referendariats, als dessen Abschluss das 2. Staatsexamen abzulegen ist.